Das Slüterhaus


Das Slüterhaus in Wikipedia

Das Slüterhaus wurde wie die Kirchgemeinde benannt nach dem Rostocker Reformator Joachim Slüter, Kaplan an der St. Petri-Kirche, geboren 1490 in Dömitz, gestorben am 19.Mai 1532 in Rostock.

1.Allgemeines:

In den Jahren 1935-1937 wurde die Stadtrandsiedlung Rostock-Dierkow mit den Teilen Dierkow-Ost und Dierkow-West gebaut.

Die Einfamilienhäuser wurden vorrangig von Angestellten der damaligen Rostocker Flugzeugwerke bewohnt. Am 31 .März 1937 wurde Rostock-Dierkow durch ein Kirchengesetz der St. Petri-Gemeinde angeschlossen.

Seit 1945 hat sich die Bevölkerungsstruktur gewandelt.

Viele Häuser wurden von Bürgern aufgekauft, die die Vorzüge einer Stadtrandsiedlung zu schätzen wussten.

Im Jahre 1980 erfolgte die Grundsteinlegung für das Neubaugebiet Rostock Dierkow.

 


2. Die Kirchgemeinde

Mit Wirkung vom 1 April 1950 wurde Dierkow zur selbständigen Kirchgemeinde mit dem Namen "SLÜTERGEMEINDE" erklärt.
Heute gehören zur Slütergemeinde Dierkow-Ost und -West, Alt Bartelsdorf, Neu Hinrichsdorf und Hinrichsdorf, Nienhagen, Peez und das Neubaugebiet Rostock-Dierkow.
Im Jahre 2011 hat die Kirchgemeinde mehr als 1100 Mitglieder.


3. Der Glockenturm

Mit dem Bau des Slüterhauses 1950 wurde auch ein hölzerner Glockenturm errichtet. Nach über 40 Jahren war der jedoch baufällig.

Von Spendengeldern der Gemeindeglieder wurde 1997 ein neuer Glockenturm errichtet. Am 5. Mai 1997 wurde er eingeweiht.

In ihm befindet sich eine Glocke, die mit der Hand geläutet wird.

Die Glocke wurde 1950 vom Glockenfriedhof Hamburg nach Dierkow gebracht.

 

4. Das Gemeindehaus
wurde 1950/51 erbaut. Die Grundsteinlegung erfolgte am 30. Januar 1950, die Weihe fand am 19. August 1951 durch den damaligen Landesbischof Dr. N. Beste statt. Das Gemeindezentrum erhielt den Namen „SLÜTERHAUS".

Auch das Slüterhaus ist unter schwierigen Bedingungen und unter großem finanziellen und praktischen Einsatz der Dierkower Gemeindeglieder u. a. erbaut worden.


Ursprünglich war auch der Bau einer Kirche geplant






Wo der Kirchbau geplant war, erstreckt sich ein ca. 3000 qm großes parkähnliches Wiesengelände.

 

 

 

 

Im Erdgeschoss des Hauses befinden sich links zwei Räume, die den verschiedensten Veranstaltungen der Gemeinde dienen. Geradeaus die kleine Teeküche hilft, die Gemeindeveranstaltungen angenehm zu gestalten.

Im 1. Obergeschoss des Hauses befindet sich der Kirchsaal des Slüterhauses. Im Kirchsaal stammen die Taufe, der Altar, die Kanzel, die Liedertafeln, die Bänke und die schlichten Bleifenster noch aus dem Jahr 1950. Die Bänke wurden in den achtziger Jahren geteilt, um sie bewegen und den Saal vielseitiger nutzen zu können.

Das Orgelpositiv, erbaut von der Orgelfirma Sauer Frankfurt/Oder, wurde 1965 angeschafft.

An der Decke des Mittelganges hängt ein Votivschiff. Es ist das Modell der Rostocker Brigg „Hoffnung" (gebaut 1830 in Wismar, 1862 auf See verschollen). Das Modell wurde von Herrn Godemann aus Rostock in 4monatiger Arbeit gefertigt und anlässlich des 20. Kirchweihfestes am 19. August 1971 der Slütergemeinde geschenkt.

Der Kirchsaal bietet ca. 90 Personen bequem Platz. Mit zusätzlicher Bestuhlung wurden auch schon 150 Sitzplätze bereitgestellt.


 

 

 

Die Slüterhauswoche


7. Sonntag nach Trinitatis, 30.07.17,

10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst mit Pastor von Saß

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